Beteiligung der Gesamtkonferenz im Rahmen der Einführung eines digitalen Klassenbuches –
BPR BBS im Gespräch mit der Schulabteilung der ADD

Im Gespräch des BPR BBS mit Vertretern der Schulabteilung der ADD wurde die Rolle der Gesamtkonferenz im Rahmen der Einführung eines digitalen Klassenbuchs eingehend erörtert.

Nach Auffassung der ADD stellt ein digitales Klassenbuch keine Neueinführung dar, wenn das bestehende Klassenbuch in analoger Form lediglich in der digitalen Form des Klassenbuchs abgebildet wird.

Darum vertritt die ADD die Rechtsauffassung, dass der Gesamtkonferenz bei der Einführung eines digitalen Klassenbuches kein Mitbestimmungsrecht zusteht, solange es sich um ein klassisches Klassenbuch in digitaler Form handelt. Wenn es sich um ein digitales Klassenbuch in Kombination mit zusätzlichen Funktionen handelt, dann muss die Gesamtkonferenz nur der Nutzung der zusätzlichen Funktionen zustimmen.

BPR BBS und die Vertreter der ADD kamen überein, dass die Einführung eines digitalen Klassenbuchs in einer Dienstbesprechung mit dem Kollegium erörtert werden sollte. In diesem Rahmen sollten die Vorstellungen des Kollegiums einfließen können, verschiedene Produkte verglichen und seitens der Schulleitung ein Meinungsbild des Kollegiums eingeholt werden. Nach Beteiligung der notwendigen Gremien (z.B. ÖPR, Schulelternbeirat) sollte die Einführung eines digitalen Klassenbuchs dann in einer Gesamtkonferenz vorgestellt werden.

Unstrittig ist, dass die Personalvertretung bei der Einführung eines digitalen Klassenbuchs ein Mitbestimmungsrecht hat. Der ÖPR sollte aber erst dann im Rahmen der Mitbestimmung formal beteiligt werden, wenn ein konkret einzuführendes Produkt feststeht, da mit der formalen Beteiligung Mitbestimmungsfristen laut LPersVG zu laufen beginnen.

Zusammenfassend könnte ein wünschenswerter Verfahrensablauf zur Einführung eines digitalen Klassenbuches folgendermaßen aussehen:

1.    Die Kolleginnen und Kollegen erörtern im Rahmen einer Dienstbesprechung die Einführung eines digitalen Klassenbuchs. Nach Möglichkeit hat eine zuvor gebildete Arbeitsgruppe mehrere Angebote eingeholt und hinsichtlich verschiedener Kriterien (z.B. Kosten, Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit) verglichen. Das Arbeitsergebnis würde dann im Rahmen besagter Dienstbesprechung vorgestellt. Idealerweise holt die Schulleitung im Rahmen dieser Dienstbesprechung ein Meinungsbild ein, ob die Einführung eines digitalen Klassenbuchs als wünschenswert angesehen wird und ggf. welches Produkt präferiert würde.

2.    Beteiligung der notwendigen Gremien; der ÖPR wird im Rahmen der Mitbestimmung beteiligt, wenn ein einzuführendes Produkt feststeht.

3.    Vorstellung des einzuführenden digitalen Klassenbuchs in der Gesamtkonferenz.

 

Einstellungen in die Lehramtsausbildung zum 01.11.2021

1.     Übernahme in den Vorbereitungsdienst

Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst zum 01.11.2021 erfolgte auf Grundlage der Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung, die eine Ausbildungsplatzhöchstzahl für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen von 135 vorsieht.
Wegen der immer noch relativ hohen Anzahl von Bewerberinnen und Bewerbern mit zwei allgemeinbildenden Fächern, wurden in einigen Fächern, für die an berufsbildenden Schulen nur ein begrenzter Bedarf besteht, Fachhöchstzahlen erlassen, die die Zulassung zum Vorbereitungsdienst begrenzen:

Für die Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum 01.11.2021 lagen insgesamt 112 Bewerbungen vor, von denen 91 die Zulassungsvoraussetzungen erfüllten. Die Bewerberzahlen sowie der Einstellungsumfang zum 01.11.2021 bewegen sich im Ver-gleich zu den vorangegangenen Einstellungsterminen wiederum auf relativ niedrigen Niveau.
Die Einstellung von Bewerberinnen und Bewerbern mit  zwei allgemeinbildenden Fächern hat sich im Vergleich zu den Jahren 2018 und 2019 rückläufig entwickelt und bewegt sich im Vergleich zum Einstellungstermin 01.05.2021 auf vergleichbarem Niveau:

Von den 91 zugelassenen Bewerberinnen und Bewerbern nahmen 24 (neun Bewerber/-innen mit Lehramtsausbildung BBS, elf Bewerber/-innen mit Lehramtsausbildung Gymnasium und vier Quereinsteiger/-innen) die ihnen angebotenen Ausbildungsstellen aus unterschiedlichen Gründen nicht an, so dass zum 01.11.2021 insgesamt 67 Referendarinnen/Referendare sowie Quereinsteiger/-innen in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen eingestellt wurden, hiervon 30 mit einer Lehramtsausbildung für berufsbildende Schulen und 23 mit der Ersten Staatsprüfung für Gymnasien bzw. für den Sekundarbereich 2 sowie 14 Quereinsteiger/-innen, also Bewerber/-innen, die keine lehramtsbezogene Hochschulprüfung oder Erste Staatsprüfung für ein Lehramt abgelegt haben.

Die Zuweisung der Referendarinnen/Referendare sowie der Quereinsteiger/-innen auf die Schulaufsichtsbezirke weist die nachfolgende Tabelle aus:

Nachfolgende Übersicht stellt die Fächerkombinationen und deren Häufigkeit dar:

Für den Zulassungstermin 01. Mai 2022 finden für den Quereinstieg ausschließlich nachfolgende Fachrichtungen Berücksichtigung:

2.     Einstellungen im Rahmen des Seiteneinstiegs zum 01.11.2021

Im Rahmen des Seiteneinstiegs wurden zum 01.11.2021 in den Schulaufsichts-bezirken Rheinhessen-Pfalz und Trier insgesamt 3 Bewerber in die pädagogische Zusatzausbildung übernommen:

Für Einstellungen im Wege des Seiteneinstiegs zum 01.05.2022 sind nachfolgende Bedarfsfächer ausgeschrieben:

3.    Fachlehrer/-innen und Lehrkräfte für Fachpraxis – Zulassung zur pädagogischen Ausbildung zum 01.11.2021

  • Zulassung zur pädagogischen Ausbildung als Fachlehrer/-in
    Im Schulaufsichtsbezirk Koblenz wurden zum 01.11.2021 zwei Bewerber in der Fachrichtung Metalltechnik zur pädagogischen Ausbildung als Fachlehrer/-in  zugelassen; im Schulaufsichtsbezirk Rheinhessen-Pfalz ein Bewerber in der Fachrichtung Farbtechnik/Raumgestaltung.
  • Zulassung zur pädagogischen Ausbildung als Lehrer/-in für Fachpraxis
    In den Schulaufsichtsbezirken Rheinhessen-Pfalz, Koblenz und Trier wurden zum 01.11.2021 insgesamt 8 Bewerber/-innen zur pädagogischen Ausbildung als Lehrer/-in für Fachpraxis zugelassen:

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